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Kutschen und ReiterInnen verlassen das Vereinsgelände
Der Reitverein Ostönnen hatte zu seinem traditionellem Herbstritt geladen. Trotz des konkurrierenden Reitturniers beim RV Birkenbaum in Wickede-Wiehagen hatten 11 Kutschen, darunter zwei Vierspänner Großpferde, und eine Truppe von ambitionierten Freizeitreitern den Weg zur Ostönner Reitanlage gefunden, um den Charme der herbstlichen Niederbörde zu genießen.

Über Kreisstraßen in Richtung Merklingsen
Alfons Preker mit seinen Kaltblütern
Zum Stelldichein ließ eine Abordnung des Schwefer Bläserchors jagdliche Weisen erklingen und dann ging es über die alte B1 durch Ostönnen in Richtung Merklingsen. Die Jagdgesellschaft zog in zwei voneinander getrennten Pulks. Die Kutschen hielten sich mehr auf den asphaltierten landwirtschaftlichen Nutzwegen und das bestens aufgelegte Reitervolk versuchte unter Führung von Master Clemens Küppers, Bilme, über feuchte Wegränder und abgeerntete teilweise recht tiefgründige und regenfeuchte Strecken Gelände zu gewinnen.
Erste Rast in Merklingsen: die Schwefer Bläser

Rast im Einecker Wald
Der erste Satteltrunk erfolgte bei Rainer Klüsener in Merklingsen. Nach kurzer Rast ging es am Versuchsgut der Fachhochschule vorbei Richtung Ehningsen. Die Rösser des Reiterhofs Drei Eichen freuten sich über den Besuch ihrer Artgenossen und begleiteten den Ostönner Zug mit kurzen und raumgreifenden Galoppaden. Im Einecker Wald ruhten Kutsch- und Reitpferde. Die Jagdgesellschaft labte sich an dampfender Gulaschsuppe. Am Ortsrand von Ehningsen vorbei ging es dann wieder zurück Richtung Ostönnen. Nach dem Passieren der kräftig arbeitenden Windanlagen öffnete der Himmel seine Schleusen. Die bisher geordnete Formation der Kutschen löste sich und einige suchten den kürzesten Weg zurück in den heimischen Stall.

Der Fuchs erhält durch den Vereinsvorsitzenden den Fuchsschwanz
Im Galopp, die Jagd auf den Fuchs
Doch bald klarte das Wetter auf, und wie im Programm vorgesehen, wurde auf dem Springplatz an der Ostönner Reithalle die Jagd auf die Fuchsschwänze aufgelassen. Nicht nur Clemens Küppers und Frank Dieter Sievert legten sich mächtig ins Zeug. Svenja Schäfer und Barbara Gülheide konnten die begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen. Lissi Küppers verteilte an die Aktiven und die teilnehmenden Gäste vom Schwefer Bläserchor und der Soester Maltesergruppe die liebevoll geflochtenen Eichenbrüche.

Der Griff nach dem Fuchsschwanz
Nach erfolgreicher Jagd eine Ehrenrunde
Die rd. 20 km lange Tour ist ohne Blessuren für Menschen und Tiere gut über die Bühne gegangen. Der Vorstand des RV Ostönnen dankt den Landwirten für die Erlaubnis ihre Flächen zu nutzen.

Die erfolgreichen JägerInnen