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Zweifellos war erneut der für Österreich startende Hugo Simon einer der herausragenden Athleten beim K+K-Cup. Auch wenn auf diesem Turnier nicht all seine Träume in Erfüllung gingen, so brachte der „Altmeister“ am Freitag doch gleich zwei Siege mit nach Hause. Auf Caldato gewann er am Nachmittag den Preis des Reiterverbandes Münster e.V., ein Qualifikationsspringen für den Siegerpreis „Mittlere Tour“, eine Springprüfung der Kl.S** (Hindernisse ca. 1,45 m). In der Abendvorstellung setzte sich dann der 65-jährige Springcrack in der 1. Qualifikation für den „Großen Preis“, einem Springen der Kl. S*** (Hindernisse 1,50 m) auf Hors la Loi II an die Spitze des 59-köpfigen Starterfeldes. Auch im Vorjahr hatte Hugo Simon diese Qualifikationsprüfung überzeugend auf Hors la Loi II gewonnen.
Zum ersten Mal war Hugo Simon 1965 in der Halle Münsterland an den Start gegangen. Bisher konnte er dreimal im Großen Preis und einmal im Championat von Münster den Sieg erringen. Auch am Freitagabend bewältigte er unter dem tosenden Beifall der mehr als 3000 anwesenden Zuschauer in gut aufgelegter Manier auf seinem 13-jährigen Fuchswallach die Hindernisse. Als ernstzunehmende Mitkonkurrenten waren in dieser Prüfung so bekannte Akteure angetreten, wie Ludger Beerbaum auf Enorm, Christian Ahlmann auf Sebastian, Weltmeister Jos Lansink, BEL, Marco Kutscher auf Cash, Otto Becker auf ECL Lunatic, Rene Tebbel auf Kira Bell, Toni Haßmann auf Ragazza, und noch viele weitere bekannte Reiter, nicht zuletzt auch der für den RFV Alt Marl startende Markus Renzel auf dem 10-jährigen Holsteiner Wallach Calimero. Lange Zeit lag der in seiner Kindheit und Jugend erfolgreiche ehemalige Welsh-Pony-Reiter an der Spitze des Starterfeldes, bis dann im Stechen Hugo Simon kam und ihn mit einem Zeitdifferenz von 2,22 Sekunden auf den zweiten Platz verwies.

Marco Kutscher mit Cash

Markus Renzel mit Calimero, bei der Siegerehrung, 2. Pl.

Rene Tebbel mit Kira Bell, 3. Pl. Springprf. Kl.S*** u.
4. Pl. im Großen K+K-Cup von Münster

Christian Ahlmann mit Sebastian,
2. Pl. im Großen K+K-Cup von Münster
Auf Conally hatte Markus Renzel im Vorjahr im Großen Preis von Münster hinter Ludger Beerbaum und Felix Hassmann den 3. Platz errungen. Hugo Simon hatte diesen Großen Preis 1988 mit Tanja Pipstrell, 1996 mit Cash und 2004 mit E.T.FRH gewonnen.
Auch Rene Tebbel, der amtierende Deutsche Meister der Springreiter, hatte sich für diese Prüfung viel vorgenommen. Obwohl um 1,59 Sekunden schneller als Hugo Simon vermasselte er sich durch einen Abwurf den Sieg. Er kam auf Platz Drei. Der für den ZRFV Riesenbeck startende Philipp Weishaupt auf Cockney und Toni Hassmann vom ZRFV Lienen mit Ragazza kamen auf die weiteren Plätze.
Siehe auch www.welsh-pony.de >Pferdeanzeiger 2/2008

Ulrich Kirchhoff mit Celine

Carsten Averkamp mit Piko Pur
1. Pl. Hugo Simon, 0 Strafpunkte, 31,07 Sekunden
2. Pl. Markus Renzel, 0 Strafpunkte, 33,29 Sekunden
3. Pl. Rene Tebbel, 4 Strafpunkte, 29,84 Sekunden
4. Pl. Philipp Weishaupt,
4 Strafpunkte 31,25 Sekunden
5. Pl. Toni Hassmann, 4 Strafpunkte, 31,26 Sekunden

Philipp Weißhaupt mit Cockney, 4. Pl. Springprf. Kl.S***
1. Pl. Christian Ahlmann, 0 Strafpunke, 33,40 Sekunden
2. Pl. Lynch, Denis, IRL, 0 Strafpunkte, 34,00 Sekunden
3. Pl. Anna-Maria Jakobs, 0 Strafpunkte, 35,00 Sekunden
4. Pl. Ulrich Kirchhoff, 0 Strafpunkte, 35,31 Sekunden
5. Pl. Otto Becker, 0 Strafpunkte, 35,82 Sekunden
6. Pl. Sarah Nagel-Tornau, 0 Strafpunkte, 36,04 Sekunden
1. Pl. Ludger Beerbaum, 0 Strafpunkte, 33,12 Sekunden,
2. Pl. Christian Ahlmann, 0 Strafpunkte, 34,71 Sekunden,
3. Pl. Toni Hassmann, 0 Strafpunkte, 34,82 Sekunden,
4. Pl. Rene Tebbel, 4 Strafpunkte, 33,84 Sekunden,
5. Pl. Anna-Maria Jakobs, 4 Strafpunkte, 33,85 Sekunden

Florian Meyer zu Hartum mit Waldrose

Christofoletti Roberto mit Eurocommerce

Alois Pollmann-Schweckhorst mit Linus

Schleifenfrauen